Psychotherapie

Zur Zeit stehen leider keine freien Psychotherapieplätze zur Verfügung.

GEH DU VORAUS, SAGTE DIE SEELE ZUM KÖRPER, DENN AUF MICH HÖRT ER JA NICHT – IN ORDNUNG, SAGTE DER KÖRPER, ICH WERDE KRANK WERDEN, DANN HAT ER JA ZEIT FÜR DICH.

Johann Wolf­gang von Goe­the (aus Faust)

Wann kann eine Psy­cho­the­ra­pie sinn­voll sein?

Es gibt Lebens­si­tua­tio­nen, in denen schwe­re see­li­sche Belas­tun­gen psy­chi­sche Sym­pto­me ver­ur­sa­chen. Sol­che kön­nen sein:

  • Depres­si­ve Ver­stim­mun­gen (Trau­er, Nie­der­ge­schla­gen­heit, Hoff­nungs­lo­sig­keit, Energielosigkeit)
  • Ängs­te und Zwän­ge (Panik, all­ge­mei­nen Ängs­ten, Zwangs­hand­lun­gen und Zwangsgedanken)
  • Stö­run­gen in Arbeits- oder Partnerbeziehungen
  • Emo­tio­na­le Unaus­ge­gli­chen­heit (Reiz­bar­keit, Wut­aus­brü­che, Stimmungsschwankungen)
  • Burn-Out
  • Kör­per­li­che Beschwer­den (Kopf­schmer­zen, Herz­ra­sen, Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­schen Rücken­schmer­zen, Migräne)
  • Trau­ma, Gewalter­le­ben (sich auf­drän­gen­de Erin­ne­run­gen, Alb­träu­me, Angst, Depression)
  • Ess­stö­run­gen

Was sind die Ursa­chen für psy­chi­sche Probleme?

Man geht heu­te davon aus, dass in ers­ter Linie ungüns­ti­ge Erfah­run­gen in der Kind­heit dazu füh­ren, dass man spä­ter im Erwach­se­nen­al­ter schwie­ri­ge Lebens­si­tua­tio­nen nicht ver­kraf­ten kann und mit psy­chi­schen oder kör­per­li­chen Sym­pto­men reagiert. Ver­hal­tens- und Denk­wei­sen, die in unse­rer Kind­heit viel­leicht über­le­bens­not­wen­dig waren, stel­len sich nun im Erwach­se­nen­al­ter als nach­tei­lig her­aus. Heu­te sind wir selbst ver­ant­wort­lich, ob etwas so bleibt in unse­rem Leben oder ob wir es ver­än­dern. Ver­än­de­rung gelingt oft nur mit­hil­fe einer Psychotherapie.

Wel­che The­ra­pie­form kann ich Ihnen anbieten?

Grund­la­ge mei­nes the­ra­peu­ti­schen Han­delns ist die tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dier­te Psy­cho­the­ra­pie, die eine sehr effi­zi­en­te Behand­lungs­me­tho­de bei vie­len psy­chi­schen  Stö­rungs­bil­dern dar­stellt. Basis des Heil­pro­zes­ses ist eine ver­trau­ens­vol­le und respekt­vol­le Zusam­men­ar­beit zwi­schen Pati­ent und The­ra­peu­tin. Jedes ana­ly­ti­sche Ver­fah­ren geht davon aus, dass unser Füh­len, Den­ken und Han­deln von unbe­wuss­ten Vor­gän­gen beein­flusst ist, deren Wur­zeln weit in die frü­hes­te Kind­heit zurück­rei­chen. Eine tie­fen­psy­cho­lo­gisch fun­dier­te The­ra­pie hilft zu erken­nen, wie unbe­wuss­te Fak­to­ren die aktu­el­len Bezie­hun­gen beein­träch­ti­gen und wie die per­sön­li­che Lebens­ge­schich­te die indi­vi­du­el­len Erle­bens- und Bezie­hungs­mus­ter mit­ge­stal­tet. Wäh­rend der The­ra­pie wer­den die ver­in­ner­lich­ten Bezie­hungs­mus­ter belebt und wie­der­holt durch­ge­ar­bei­tet. Mit der Zeit kann es so gelin­gen, Bezie­hungs- und Erle­bens­mus­ter zu ver­än­dern und sich per­sön­lich weiterzuentwickeln.

Ihre Mit­wir­kung ist gefragt!

Eine Psy­cho­the­ra­pie ist nichts, was man über sich erge­hen lässt und war­tet, dass es wirkt. Sie ist viel­mehr ein leben­di­ges Mit­ein­an­der, ein Dia­log. Dabei kann es vor­über­ge­hend dazu kom­men, dass sich Ihr Befin­den für eini­ge Zeit sogar verschlechtert.

FÜRCHTE NICHT DAS CHAOS, DENN IM CHAOS WIRD DAS NEUE GEBOREN.

C. G. Jung

Wie ist der for­ma­le Ablauf?

Zunächst nimmt der Pati­ent an einer psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Sprech­stun­de teil, danach wer­den in 2–4 Pro­be-Sit­zun­gen, je 1 Stun­de pro Woche, Krank­heits­wert und Behand­lungs­be­dürf­tig­keit der Beschwer­den ermit­telt. Pati­ent und The­ra­peu­tin klä­ren mit­ein­an­der, ob eine gemein­sa­me the­ra­peu­ti­sche Arbeit aus­sichts­reich erscheint. Auf der Basis der gewon­ne­nen Erkennt­nis­se bean­tragt die The­ra­peu­tin ent­we­der die Kos­ten­über­nah­me für eine Kurz­zeit­the­ra­pie (12 Stun­den, Ver­län­ge­rung wei­te­re 12 Stun­den) bei der Kran­ken­kas­se, oder sie ver­fasst einen Bericht an einen von der Kran­ken­kas­se beauf­trag­ten Gut­ach­ter, der über die Geneh­mi­gung einer Lang­zeit­the­ra­pie (60 Stun­den) entscheidet.

Wie mel­de ich mich an?

Für The­ra­pie­an­fra­gen bit­te ich Sie, mei­ne Hel­fe­rin­nen über die Pra­xis­te­le­fon­num­mer anzu­ru­fen. Die­se ver­mit­teln dann ggfs. einen per­sön­li­chen Gesprächstermin.

Schrift­li­che The­ra­pie­an­fra­gen (Brie­fe, Email, Kon­takt­for­mu­lar) kön­nen aus daten­schutz­recht­li­chen Grün­den lei­der nicht beant­wor­tet werden.

Es besteht die Mög­lich­keit, einen ein­zel­nen Bera­tungs­ter­min (50 min.) i.R. der Psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Sprech­stun­de wahr­zu­neh­men. In die­sem Gespräch soll fest­ge­stellt wer­den, ob  bei Ihnen eine psy­chi­sche Erkran­kung vor­liegt und ob eine ambu­lan­te oder sta­tio­nä­re The­ra­pie sinn­voll ist. Wenn bei mir kein The­ra­pie­platz frei ist, müs­sen Sie dann akzep­tie­ren, dass Sie sich für eine The­ra­pie einen ande­ren Therapeuten/in suchen müssen.

Wer über­nimmt die Kosten?

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen: Die Kos­ten für die Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Sprech­stun­de und die Vor­ge­spräch über­nimmt die Kran­ken­kas­se. Wenn auf­grund der Vor­ge­sprä­che eine Psy­cho­the­ra­pie sinn­voll erscheint, bean­tra­ge ich bei der Kran­ken­kas­se die Kos­ten­über­nah­me.  Bit­te brin­gen Sie Ihre Ver­si­cher­ten­kar­te mit!

Pri­va­te Kran­ken­kas­sen: Die Kos­ten­über­nah­me der Vor­ge­sprä­che und der Psy­cho­the­ra­pie sowie Antrags­for­ma­li­tä­ten müs­sen im Vor­aus mit der Kran­ken­kas­se geklärt wer­den. Ich bin appro­bier­te ärzt­li­che Psy­cho­the­ra­peu­tin und habe die Abrech­nungs­ge­neh­mi­gung für alle gesetz­li­chen und pri­va­ten Krankenkassen.

DAS ENDE EINER UMDREHUNG DER SPIRALE WIRD ZUM BEGINN DER NÄCHSTEN …  WIR SIND FÜR STÄNDIG NEUE MÖGLICHKEITEN GESCHAFFEN.

Gabri­el Rico

Sprechzeiten

Mon­tag

8–12 Uhr, 15–17 Uhr

Diens­tag

8–12 Uhr, 15–18 Uhr
(Anmel­dung geöffnet)

Mitt­woch

8–12 Uhr

Don­ners­tag

8–12 Uhr, 16–19 Uhr

Frei­tag

8–12 Uhr

Kontaktdaten

Dr. med. Ruth Heyn
Dr. med. Uwe Heyn

Bahn­hof­stra­ße 23
97877 Wert­heim

Tele­fon: 09342–5071
Tele­fax: 09342–5072
E‑Mail: info@praxis-heyn.de